E-Zigaretten gefährden vor allem Jugendliche

E-Zigaretten, die angeblich bei der Rauchentwöhnung helfen und weniger schädlich sein sollen als richtige Zigaretten, haben fatale Folgen für Jugendliche. Sie werden von den "Dampfmaschinen" nikotinsüchtig und zum Rauchen animiert. Das schreiben Experten der Australian National University (ANU) http://anu.edu.au in einem Bericht für die Regierung. Weitere negative Folgen seien Vergiftungen, Krampfanfälle, Traumata, Verbrennungen und Lungenschäden.

Nach Dampfen folgt Rauchen

"Wir haben Studien aus vielen Ländern ausgewertet, um fundierte Entscheidungen über das Dampfen für Australien zu unterstützen. Nikotin ist ein wichtiger Inhaltsstoff und eine der am stärksten süchtig machenden Substanzen, die bekannt sind", sagt Hauptautorin Emily Banks vom ANU National Centre for Epidemiology and Population Health. "Junge Nichtraucher, die dampfen, fangen etwa dreimal so häufig an zu rauchen wie Nicht-Dampfer", hat Banks festgestellt.

Nikotinkonsum bei Kindern und Jugendlichen kann laut der Fachfrau zu lebenslangen Suchtproblemen sowie zu Konzentrations- und Lernschwierigkeiten führen. Das Team hat Frühwarnzeichen für nachteilige Auswirkungen von E-Zigaretten auf kardiovaskuläre Gesundheitsmarker, einschließlich Bluthochdruck sowie Atembeschwerden, entdeckt. "Für diese Risiken gibt es Beweise", so Banks. Doch die potenziell negativen Auswirkungen auf Krebs und psychische Erkrankungen müssten noch erforscht werden.

"Es gibt unter jungen Menschen Mythen, dass E-Zigaretten nicht so weitverbreitet wären, wenn sie tatsächlich gefährlich wären, und dass es nur Wasserdampf sei", so Banks weiter. Tatsächlich seien darin hunderte Chemikalien enthalten, von denen einige "bekanntermaßen giftig" seien. Die gesundheitlichen Auswirkungen der übrigen seien noch nicht erforscht. In Australien nutzen bei einer Einwohnerzahl von fast 26 Mio. über zwei Mio. Menschen E-Zigaretten. Verstärkt sind darunter Jugendliche, insbesondere junge Männer und Raucher - "und meist tun sie es nicht zur Raucherentwöhnung", so Banks.

Fehlinformationen aufhalten

53 Prozent der rauchenden Australier konsumieren sowohl Zigaretten als auch E-Zigaretten, 31,5 Prozent der Dampfer sind ehemalige Raucher und 15,5 Prozent haben vorher nie geraucht. "Dieser gründliche, rigorose, unabhängige Bericht eines der weltweit führenden Forschungszentren für öffentliche Gesundheit sollte den Fehlinformationen ein Ende setzen, die von Menschen verbreitet werden, die mit E-Zigaretten Geld verdienen", unterstreicht Banks abschließend.

https://www.pressetext.com/


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