Rheuma kann gefährlich werden: Warum Therapie-Treue so wichtig ist

Hinter dem Begriff Rheuma verbergen sich 400 Krankheiten. In Oberösterreich leiden 360.000 Menschen an chronischen Gelenksschmerzen und -schwellungen, Steifigkeit der Gelenke am Morgen und nächtlichen Rückenschmerzen.

Rheuma tritt in unterschiedlichen Erscheinungsformen auf und betrifft Menschen jeder Altersgruppe. "Das Risiko, irgendwann im Laufe des Lebens eine Krankheit des Stütz- und Bewegungsapparats zu erleiden, liegt bei 70 bis 80 Prozent. Zwar gilt Rheumaschmerz immer noch häufig als Alterserscheinung, tatsächlich sind jedoch vielfach bereits junge Menschen und sogar Kinder betroffen", sagt Gertraud Schaffer, Präsidentin der Rheumaliga.

400 Krankheiten

Hinter dem Begriff Rheuma verbergen sich 400 Erkrankungen, die in zwei Gruppen unterteilt werden können. In die eine gehören die abnützungsbedingten Krankheiten, die zirka ab 40 Jahren schubhaft auftreten und zum Beispiel bei schlechtem Wetter besonders ausgeprägt sind. Diese belastungsbedingten Rheuma-Formen werden in der Wärme und im Urlaub meist besser.

Anders ist das bei den entzündlichen Formen, die bereits bei Babys auftreten können. "Das sind Krankheiten, die schwere Folgeschäden nach sich ziehen und sogar tödlich enden können", sagt Gabriela Eichbauer-Sturm, Fachärztin für Rheumatologie, Innere Medizin und Nephrologie in Linz. Wichtig sei es, rasch eine Diagnose zu stellen und die Krankheit positiv zu beeinflussen. "Sonst droht der Verlust von Lebensqualität, Lebenszeit, Gelenken und Organen", sagt die Spezialistin.

Entzündliche Erkrankungen sind selten. Die medikamentöse Behandlung ist aber um so wichtiger. "Wir erleben aber immer öfter, dass Rheumapatienten ihre Therapie absetzen, weil sie im Internet von schlimmen Nebenwirkungen gelesen haben. Das ist aber sehr gefährlich", so die Ärztin – obwohl Nebenwirkungen wirklich selten sind und oft im Verhältnis zur Gefahr durch die eigentliche Erkrankung vernachlässigbar sind.

Ein Beispiel für so eine Substanz ist Methotrexat. Das Medikament wird sowohl bei Chemotherapien als auch bei der Rheumabehandlung eingesetzt. Doch während die Dosierung mit 800 mg/Tag bei einer Chemo durchaus zu Nebenwirkungen führen kann, ist die Gefahr dafür bei 15 mg/Woche, wie sie bei Rheuma üblich ist, äußerst gering.

Engmaschige Kontrollen

Woran man entzündliches Rheuma erkennt: Wenn der Mensch zwei bis drei Wochen Gelenkschmerzen (ohne eine Verletzung) hat, 38 Grad Fieber bekommt, Antibiotika nicht ansprechen und wenn die Entzündungsparameter hoch sind, sollte unbedingt ein Rheuma-Spezialist aufgesucht werden. Der wird nicht nur eine Therapie mit dem Patienten besprechen, sondern diesen auch engmaschig untersuchen und betreuen. "Anfangs kontrollietre ich monatlich, später dann alle drei Monate", sagt Eichbauer-Sturm.

http://www.nachrichten.at/


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