Grippe: Ein Linzer entwickelt neuen "Universalimpfstoff"

Wer sich gegen die echte Grippe (Influenza) schützen möchte, muss sich derzeit jedes Jahr im Herbst impfen lassen. Dieser Jahresrhythmus könnte – dank eines gebürtigen Linzers – bald der Vergangenheit angehören. Der weltweit renommierte Virologe Peter Palese hat eine Impfung entwickelt, die gegen alle Influenza-Viren schützt und mehrere Jahre halten soll. Sie wird seit einem halben Jahr in den USA in klinischen Studien an Menschen getestet. Die ersten Ergebnisse werden Mitte 2019 erwartet.

Der 74-jährige Palese ist Vorstand der Abteilung für "Mikrobiologie" der Icahn School of Medicine at Mount Sinai im US-Bundesstaat New York. Dort beschäftigt man sich seit Jahrzehnten mit den Besonderheiten von Viren, darunter auch des Grippe-Virus.

Es sei deshalb so schwierig, den richtigen Impfstoff zu entwickeln, weil das Virus so flexibel sei und sich permanent verändere. So konnte es auch passieren, dass sich der Impfstoff des Vorjahres in Österreich als nicht sehr effektiv erwies. Zur Erklärung: Die Proteine auf Grippeviren sehen aus wie kleine Bäume. Das menschliche Immunsystem bekämpft normalerweise die Baumkrone. Das Problem dabei: "Diese verändert sich ständig, weshalb die Viren schwer bekämpft werden können", so Palese bei einem Vortrag in Wien.

Was hingegen stabil bleibt, seien die (Baum-)Stämme des Virus. "Daher haben wir ein Virus im Labor erzeugt, das das Immunsystem umlenkt: Es konzentriert sich dann nicht mehr auf die wechselnden Kronen, sondern auf die Stämme. Durch eine Impfung mit dem veränderten Virus könnte der Körper immer erkennen, dass es sich um einen Influenza-Erreger handelt, und ihn entsprechend bekämpfen", sagte Peter Palese in einem Interview mit science.ORF.at.

Bill Gates unterstützt Impfung

Bei Tieren gebe es mit der neuen Impfung bereits eindeutige Ergebnisse. "Diese konnten wir vor allen Influenza-Viren schützen. Ob das Immunsystem des Menschen vergleichbar ist mit jenem der Tiere, wird gerade in zwei klinischen Tests überprüft", sagt der Wissenschafter mit Linzer Wurzeln. Die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung und das Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline testen gerade an mehr als 500 Menschen, ob die neue Impfung funktioniert.

Wie es dazu kam, dass Bill Gates eine klinische Studie unterstützt, erklärt Peter Palese im aktuellen "profil" mit folgenden Worten: "Bill Gates wurde auf eine Untersuchung aufmerksam, die zeigte, was Influenza in unterentwickelten Ländern anrichtet. Dazu ist er sehr an einer Universalimpfung gegen Influenza interessiert. Gates sagte, er fürchte sich mehr vor einer Grippe-Pandemie als vor einem Atomkrieg."

https://www.nachrichten.at/


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