Experten empfehlen Screening auf Lungenkrebs für starke Raucher

Jährlich sterben weltweit 1,37 Millionen Menschen an Lungenkrebs. Eine US-Studie hat eine 20-prozentige Reduktion der Todesfälle bei regelmäßigen CT-Untersuchungen als Früherkennung gezeigt.

Die europäischen Radiologen und Lungenfachärzte haben jetzt Empfehlungen formuliert. Solche Programme sollten nur für schwere Raucher in einem bestimmten Alter etabliert werden.

"In der Europäischen Union ist Lungenkrebs die häufigste tödlich verlaufende Krebserkrankungen mit 266.000 Todesfällen jährlich. Das sind 20,8 Prozent der Krebsopfer", so Hans-Ulrich Kauczor von der Universitätsklinik Heidelberg und die Co-Autoren von der Europäischen Radiologengesellschaft (ESR) und der Europäischen Pneumologengesellschaft (ERS).

Diagnosen zu spät gestellt

Lungenkarzinome gehören zu den gefährlichsten Krebserkrankungen. 2013 starben daran allein in Österreich 2537 Männer und 1357 Frauen.

Die Chancen auf Heilung sind deshalb so schlecht, weil 75 Prozent der Diagnosen zu spät für eine heilende Behandlung gestellt werden. "Eine große US-amerikanische Studie belegt einen deutlichen Rückgang der Lungenkrebs-Sterblichkeit als Folge von Screening Untersuchungen", sagt Kauczor. Sie zeigt, dass sich binnen sechs Jahren die Lungenkrebssterblichkeit von schweren Rauchern per jährlicher Lungen-CT-Untersuchung um 20 Prozent reduzieren lässt. Seither gibt es Diskussionen darüber, wie man solche Früherkennungsprogramme per niedrig dosierter Computertomografie am besten etablieren sollte.

Die beiden Fachgesellschaften gaben eine restriktive Empfehlung ab: Solche Früherkennungsuntersuchungen sollten nur in hoch qualifizierten Zentren und im Rahmen von dafür geschaffenen Programmen mit Qualitätskontrolle ablaufen. Zusätzlich sollte es in diesen Einrichtungen Raucherentwöhnungstherapie geben. Einzeluntersuchungen sind nicht sinnvoll.

55- bis 80-Jährige untersuchen

Alle Patienten sollen folgenden Kriterien entsprechen: Mindestens eine Packung Zigaretten pro Tag 30 Jahre lang oder zum Beispiel zwei Packungen pro Tag 15 Jahre lang.

Das Alter der Untersuchten solle zwischen 55 und 80 Jahren liegen. Laut den Experten müssen die regelmäßigen Untersuchungen mit entsprechenden Computertomografie-Geräten durchgeführt werden (16 Detektoren, Schichtbilder von einem Millimeter Dicke, bestimmte Strahlendosis nach Körpergewicht).

Personen mit Mehrfacherkrankungen sollten nicht in solche Programme aufgenommen werden. Schließlich sollte die Entwicklung von auffälligen Befunden genau verfolgt werden, um unnötige falsche positive Befunde mit Biopsien zu vermeiden. Bei CT-Lungenuntersuchungen kommt es häufig zur Feststellung "verdächtiger" Veränderungen, die sich dann als harmlos herausstellen.

http://www.nachrichten.at/


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