Chronisches Lungenleiden wird "Frauensache"

Heute ist Welt-COPD-Tag – mehr als 500.000 Menschen in Österreich leiden unter der Lungenerkrankung.

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die oft mit dem "Raucherhusten" beginnt und mit Lungenblähung und -versagen schließlich tödlich enden kann, ist ein großes gesundheitliches Problem. Studien zeigen, dass die Zahl der an COPD erkrankten Personen konsequent zunehme – auch in Österreich, sagt Gert Wurzinger, Primar an der Abteilung für Lungenkrankheiten am Landeskrankenhaus Hörgas-Enzenbach, anlässlich des heutigen Welt-COPD-Tages. Mehr als 500.000 Menschen in Österreich litten an einer behandlungsbedürftigen Form der Erkrankung.

Bisher galt COPD, neben Lungenkrebs, als die Raucherkrankheit schlechthin. Doch heute weiß man, dass nicht nur Raucherinnen und Raucher unter COPD leiden. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein erheblicher Anteil der Patienten nie aktiv geraucht hat. Bei vier von fünf nichtrauchenden COPD-Betroffenen wird die Erkrankung jedoch nicht diagnostiziert, obwohl sie unter denselben Beschwerden und Lebensqualitätseinbußen wie betroffene Raucher leiden.

"Erst in den vergangenen Jahren ist das Interesse an anderen Risikofaktoren als Rauchen gewachsen und hat erstaunliche Erkenntnisse erbracht", sagt Bernd Lamprecht, Sekretär der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie und Vorstand der Abteilung für Lungenheilkunde am AKh Linz. "Eine bereits 2009 in der Fachzeitschrift ,Lancet’ publizierte Übersichtsarbeit hat aufgezeigt, dass in entwickelten Ländern zwischen 25 und 30 Prozent aller Patienten mit COPD niemals aktiv geraucht haben." Ähnlich die internationale BOLD-Studie, die besagt: 23 Prozent aller klinisch relevanten COPD-Fälle treten bei Nichtrauchern auf.

Frauen reagieren empfindlich

"Das ‚Gesicht der COPD’ wird allmählich weiblich. Das hat nicht nur mit dem veränderten Rauchverhalten von Frauen – es rauchen heute mehr junge Frauen denn je –, sondern auch mit dem Umstand zu tun, dass an COPD erkrankte Nichtraucher zumeist weiblich sind", sagt Lamprecht. Mehrere Studien haben Hinweise dafür geliefert, dass Frauen empfindlicher auf die Effekte von Tabakrauch reagieren.

Während in der Vergangenheit das Hauptaugenmerk auf dem Risikofaktor Rauchen gelegen ist, rücken nun zunehmend auch andere Risikofaktoren ins Blickfeld. Neben der Passivrauchbelastung sind insbesondere Staubbelastungen am Arbeitsplatz zu bedenken. Eine Analyse aus den USA hat gezeigt, dass insgesamt etwa 19 Prozent der COPD-Erkrankungen arbeitsplatzbezogen sind, unter Nichtrauchern war der Prozentsatz mit 31 Prozent noch deutlich höher.

Die Früherkennung von Lungenkrankheiten im Allgemeinen und COPD im Speziellen werde vernachlässigt, kritisiert Primar Wurzinger. "Schon Kinder beginnen zu rauchen. Wenn sie dann mit 40 oder 50 Jahren aufgrund von Atemnot den Arzt aufsuchen, muss festgestellt werden, dass schon 40 oder 50 Prozent der Lungenleistung unwiderruflich verloren sind."

http://www.nachrichten.at/

 


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